Ratgeber paysafecard per Lastschrift

Bei der Vielzahl von verschiedenen Zahlungsmethoden im Internet verlieren wir sehr schnell den Überblick. Welche Methode ist die sicherste, welche die Günstigste? Bei welcher bleibe ich am ehesten anonym und gibt es eine Methode, bei der ich auf die Angabe eines Girokontos komplett verzichten kann? Neben Kreditkarte, PayPal und Zahlung per Rechnung hat sich ein Zahlungsmittel etabliert, das vielleicht noch nicht allen bekannt ist: Die paysafecard. Hierbei handelt es sich, kurz gesagt, um eine Prepaid Bezahlmethode – wir kaufen einen Code für einen bestimmten Betrag, diesen Code geben wir bei der Zahlung an. Allerdings gibt es wiederum verschiede Arten, um an so einen Code zu kommen – zum Beispiel paysafecard Codes per Lastschrift kaufen. Wir haben uns mit eben dieser Unterkategorie näher auseinandergesetzt.

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So funktioniert paysafecard

Zunächst einmal wollen wir genauer betrachten, was paysafecard eigentlich genau ist. Es handelt sich, wie bereits erwähnt, um ein elektronisches Zahlungsmittel nach dem Prepaid-Prinzip, dass sich für Zahlungen im Internet eignet. Es wird in 46 Ländern weltweit angeboten. In bestimmten Vorverkaufsstellen, wie Tankstellen, Postämtern oder Tabakläden, gibt es diese Karten zu kaufen. Auf der Karte befindet sich ein 16-stelliger Code, der freigerubbelt werden muss. Die Beträge, die mit diesen Codes verfügbar sind, liegen zwischen 10 und 100 Euro. Mit diesen Pins können Beträge von bis zu 1000 Euro bei Online-Shops bezahlt werden.

Das steckt dahinter: Das Unternehmen hinter dem Dienst

Soweit so gut, jetzt wissen wir also auch, was eine paysafecard genau ist. Aber was ist mit dem Unternehmen, das dahintersteckt? Wie vertrauenswürdig ist dieser Anbieter? Immerhin vertrauen wir ihm unser Geld an. Das Unternehmen paysafecard Wertkarten GmbH wurde bereits im Jahr 2000 als Aktiengesellschaft in Wien gegründet und hat inzwischen Tochtergesellschaften in London, Düsseldorf und Luzern. Seit August 2015 ist die Firma zu 100 Prozent von der internationalen „Optimal Payments“ Gruppe übernommen worden. Diese benannte sich im November 2015 in „Paysafe Group“ um. Seitdem ist paysafecard also, genau wie Skrill oder Neteller, eine Marke der Paysafe Group.

Diese Dienste werden von der Paysafe Group im Zusammenhang mit Paysafe angeboten

Jetzt wissen wir also auch schon, dass wir uns mit der paysafecard in bester Gesellschaft befinden, Neteller und Skrill sind ja schon sehr bekannte online Dienste, wenn es um Zahlungen im Internet geht. Damit dürfte die Seriosität der Paysafe Group wohl in Ordnung gehen. Insgesamt bietet das Unternehmen einige Produkte an – denn es gibt eben nicht nur die Karte, die wir an der Tankstellenkasse kaufen können:

  • paysafecars PINs
  • my paysafecard
  • my PLUS
  • paysafecard direct
  • paysafecard Mastercard
  • paysafecard APP

paysafecard PINs

Mit der paysafecard kann ich digitale Güter bei Webshops, die diese Zahlungsmöglichkeit anbieten, bezahlen. Die Pins bekommen wir mit verschiedenen Guthaben in Tankstellen, Kioske oder auch im Lebensmitteleinzelhandel. In der Eurozone liegen die Standardwerte bei 10, 25, 50 und 100 Euro. In Deutschland sind manchmal auch PINs im Wert von 15, 20 oder 30 Euro verfügbar. Die PINs werden während des Bezahlvorganges im Internet angegeben, der zu bezahlende Betrag wird von dem Guthaben der paysafecard abgezogen.

Die PINs können also mehrfach eingesetzt werden, bis das Guthaben verbraucht ist – sie können aber auch miteinander kombiniert werden, um größere Beträge bezahlen zu können. Eine erst einmal aufgebrauchte Karte ist nicht mehr einsetzbar, so dass eine neue besorgt werden muss. Es können bis zu 10 PINs bei einer Zahlung angegeben und kombiniert werden. Allerdings dürfen in Deutschland wegen verschärfter Geldwäschebedingungen nur maximal drei PINs für einen Transaktionsbetrag von maximal 30 Euro kombiniert werden. Wer größere Beträge zahlen möchte oder mehr kombinieren will, der muss sich ein my paysafecard Konto anlegen.

my paysafecard

Mit mypaysafecard hat das Unternehmen ein kostenfreies Online-Zahlungskonto eingeführt, dass ähnlich wie bei den Schwesterfirmen Skrill und Neteller funktioniert. Allerdings lässt es sich ausschließlich durch die paysafecard PINs aufladen. Um das Konto nutzen zu können, ist eine Registrierung notwendig. In Deutschland funktioniert das entweder mit dem Postident-Verfahren oder mit einem alternativen Verifizierungsverfahren per Videotelefonie. Das maximale Guthaben für ein paysafecard Konto beträgt 5000 Euro.

my PLUS

Hierbei handelt es sich im ein Treueprogramm, das seit 2014 existiert und für Inhaber eines my paysafecard Kontos gilt. Für jede Transaktion bekommt der Kunde Treuepunkte, die er später in einem eigenen Webshop für Prämien eintauschen kann.

paysafecard direct

Dieser Service wurde 2016 eingeführt. Inhaber eines my paysafecard Kontos können damit die PINs direkt beim Einkauf auf das Konto hochladen lassen.

paysafecard Mastercard

Hierbei handelt es sich um eine von Mastercard lizenzierte Kreditkarte, die ohne Bankkonto und weltweit genutzt werden kann – sowohl für online- als auch für offline Zahlungen. Allerdings ist sie in Deutschland nicht erhältlich, sondern im deutschsprachigen Raum nur in Österreich. Die Karte wird wie das paysafecard Konto aufgeladen, die Jahresgebühr liegt bei 9,90 Euro und eine Aufladegebühr von 4 Prozent des Aufladebetrages werden fällig.

paysafecard APP

Mit der paysafecard APP kann das mypaysafecard Konto bequem vom Smartphone oder vom Tablet aus verwaltet werden. Mit der scan2pay-Funktion ist eine einfache Aufladung und Bezahlung durch einscannen eines QR-Codes möglich. Ganz anders übrigens als beim Thema Paysafecard mit Handy kaufen.

So sicher ist die Zahlung mit einer paysafecard

Besonders bei Zahlungsmitteln für Internetgeschäfte wird das Thema Sicherheit großgeschrieben. Bei der paysafecard haben wir ein maximales Sicherheitsgefüge, denn es handelt sich um ein absolut anonymes Zahlungsmittel, zumindest, wenn wir auf das my paysafecard Konto verzichten. Wenn wir einen PIN erwerben und dieser in falsche Hände gelangen sollte, kann der Dieb oder der Finder nicht mehr ausgeben, als der Wert der Karte entspricht. Identitätsdiebstahl oder Phishing ist bei paysafecard überhaupt nicht möglich.

Der Preis: Verzicht auf Anonymität

Eines ist klar: Wer sich dazu entscheidet, seine paysafecard per Lastschrift zu zahlen profitiert nicht mehr von der Anonymität, die uns das Paysafe-Verfahren normalerweise bietet. Zumindest nicht mehr in der ursprünglichen Art und Weise, denn ob wir wollen oder nicht: Lastschrift bedeutet, dass wir irgendwo unsere Bankverbindung angeben müssen, ansonsten funktioniert das Ganze nicht, logisch. Wir haben mal genau nachgeschaut, wie vorgegangen werden muss, um die paysafecard per Lastschrift zu kaufen.

So gehen wir vor in Sachen paysafecard per Lastschrift

Zunächst müssen wir die Webseite des offiziellen Händlers für die paysafecards im Internet aufrufen: WKV.com. Gleich auf der Startseite können wir uns aussuchen, welchen Wert die von uns zu erwerbende Karte haben soll. Zur Auswahl stehen

  • 5 Euro
  • 10 Euro
  • 25 Euro
  • 50 Euro
  • 100 Euro

Nächster Schritt: Einloggen oder Registrieren

Und hier endet dann die Anonymität, die uns die paysafecard normalerweise bietet. Denn im nächsten Schritt möchte der Händler wissen, mit wem genau er es zu tun hat. Dazu müssen wir uns entweder mit einem vorhandenen Account einloggen, oder aber uns neu registrieren. Klar, dass wir hier nicht mit Fantasienamen agieren können.

Die Auswahl der Zahlungsmethode

Im nächsten Schritt kommen wir zur Auswahl der Zahlungsmethode, wobei uns mehrere zur Verfügung stehen. Wer seine paysafecard per Lastschrift bezahlen möchte, klickt auf „Instant Transfer“ in Deutschland, auf „Sofortüberweisung“ in Österreich oder auf „Post Finance“ in der Schweiz. Wer stattdessen per Banküberweisung, also ohne einen Drittanbieter dazwischen, bezahlen will, muss auf seinen Code zwei bis drei Werktage warten.

Einloggen bei der eigenen Bank

In dem sich öffnenden Fenster müssen wir nun unsere Zahlungsdaten eingeben – wir loggen uns quasi bei unserer Bank ein und müssen auch die passende TAN zur Hand haben. Danach gibt es die Bestätigung und der fällige Betrag wird in den nächsten Tagen von dem Konto abgebucht. Diese Abbuchung ist so wie das Lastschriftverfahren zu sehen.

Code kommt in der Regel sofort bei uns an

Es ist ein großer Vorteil bei der paysafecard per Lastschrift, dass wir keine Wartezeit zu erwarten haben. Denn der 16-stellige Code wird sofort an uns übermittelt, auch, wenn das Geld noch nicht abgebucht sin sollte. Denn Paysafe erkundigt sich bei der Bank im Vorwege, ob das Konto genug Deckung aufweist und sobald die Überweisung angewiesen ist, kann es losgehen. Es fallen bei diesem Verfahren übrigens keinerlei Gebühren an.

Der Vorteil: Wir brauchen uns nicht bewegen

Wie wir bereits angemerkt haben, gibt es einige Möglichkeiten, sich eine paysafecard zu organisieren. Meistens werden diese Karten an Tankstellen oder in Lebensmittelmärkten an der Kasse gekauft. Wer seine paysafecard per Lastschrift kaufen möchte, spart sich den Weg zu einen dieser Läden – das ist dann auch schon der einzige Vorteil dieser Methode, gegenüber dem normalen Kauf einer paysafecard. Um ehrlich zu sein, überwiegen die Nachteile hier eher als die Vorteile, wie wir in der folgenden Betrachtung noch sehen werden.

Die Nachteile der Zahlung per Lastschrift

Wir haben ja schon erwähnt, dass es genau einen Vorteil dabei gibt, seine paysafecard per Lastschrift zahlen: Die Bequemlichkeit. Doch was ist mit den Nachteilen? Nun, ganz einfach: Die paysafecard besticht vor allem durch die Anonymität. Wir kaufen uns eine Karte ganz normal im Laden, bezahlen am besten mit Bargeld. Wir hinterlassen keine Spuren: Weder Name, noch Adresse. Wenn wir dann im Internet mit dem Code bezahlen, müssen wir ebenfalls keine weiteren Angaben machen.

Einfach Code eingeben, fertig – Niemand wird hier nach dem Namen, der Adresse, der Bankverbindung oder der Kreditkartennummer fragen. Wer sich für ein solches Zahlungsmittel entscheidet, hat dafür meistens einen guten Grund. Das ganze Prinzip dieser paysafecard wird jedoch komplett auf den Kopf gestellt, wenn wir den Code, mit dem wir woanders bezahlen wollen, per Lastschrift kaufen. Oder anders gesagt: In 99 Prozent der Fälle macht dies überhaupt keinen Sinn. Klar, der Händler, bei dem wir mit dem Code bezahlen, bekommt trotzdem nicht unsere Bankverbindung oder unsere Kreditkartennummer – dafür aber der Anbieter der paysafecard Codes. Eine eher fragwürdige Methode, die eigene Bequemlichkeit vorzuschieben.

Paysafe – auch für Kunden mit negativer Bonität

Die paysafecard an sich ist eine tolle Sache. Denn, neben der Anonymität, bietet sie noch einige weitere Vorteile. Für Menschen, die im Internet einfach keine andere Bezahlmethode vorweisen können, ist sie manchmal die einzige Alternative. Denn an der Supermarktkasse werden wir nicht nach unserer Kreditwürdigkeit gefragt. Bei PayPal oder bei einer Bank hingegen schon. Wer also kein online-fähiges Bankkonto bekommt, keine Kreditkarte sein Eigen nennt und bei PayPal abblitzt, der kann mit Hilfe der paysafecard sehr wohl auch im Internet einkaufen. Das wird ad absurdum geführt, wenn die paysafecard per Lastschrift bezahlt werden – da kommt dann wieder die eigene Bequemlichkeit ins Spiel.

Lastschrift nicht gleich Lastschrift

Um alle Missverständnisse aus dem Weg zu räumen: Das Kaufen einer paysafecard per Lastschrift ist im eigentlichen Sinne nicht möglich. Denn eine Lastschrift im eigentlichen Sinne bedeutet, dass der Zahlungsempfänger tätig wird und das Geld vom Gläubiger einzieht. Telekommunikationsanbieter beispielsweise haben so ein Mandat: Sie buchen den fälligen Betrag ab, ohne dass der Zahler hierfür jedes Mal wieder seine Erlaubnis geben muss. Diese Zahlungen sind in der Regel wiederkehrend, aber nicht zwangsläufig mit dem gleichen Betrag.

Das macht für den einmaligen Kauf einer bestimmten Ware überhaupt keinen Sinn, weshalb auch paysafecard Codes per Lastschrift kaufen nicht möglich ist. Denn, damit der Händler den Betrag von uns bekommt, müssen wir selbst tätig werden und eine TAN eingeben – somit handelt es sich um eine klassische Überweisung und keine Zahlung per Lastschrift. Es gibt noch einen weiteren wichtigen Aspekt: Bei einer Lastschrift kann innerhalb von acht Wochen nach Kontobelastung widersprochen werden, so dass der Belastungsbetrag wieder gutgeschrieben wird. Da würde sich ein Unternehmen, das Codes anbietet, die einen Gegenwert in Euro haben, wohl kaum drauf einlassen.

Doch das ist langweilige Theorie und eigentlich nicht wichtig – wichtig ist nur, dass ein paysafecard code online über eine Transaktion mit unserer Bank gekauft werden kann – ob das nun mit Lastschrift oder mit Überweisung gemacht wird, spielt im Nachgang kaum noch eine Rolle.

Fazit: Vor- und Nachteile

Zum Schluss unser Fazit: Es ist nicht möglich, einen paysafecard Code per Lastschrift irgendwo zu kaufen. Beim offiziellen Anbieter können wir zwar einen solchen Code erwerben, aber nicht per Lastschrift, sondern per normaler Überweisung oder durch die Nutzung eines alternativen Dienstes wie Giropay oder Sofortüberweisung. Der Vorteil bei dieser Sache ist, dass wir den Code bequem im Internet kaufen können, ihn sofort erhalten und damit handeln können. Der Nachteil: Der eigentliche große Vorteil, die Anonymität, wird bei der Zahlung mit der Bank aufgegeben.